Wie verbringen Sie am liebsten Ihre Sommerferien? Eine weitere Reise? Urlaub im eigenen Land? Oder zu Hause einfach in den Tag leben im Komfort der eigenen vier Wände?
Das Fernweh und die Reiselust der Deutschen sind trotz derzeit hoher Energiekosten ungebrochen und haben fast wieder „Vor-Corona-Niveau“ erreicht.
Aber was ist das für eine Sehnsucht, die viele von uns immer wieder in die Ferne schweifen lässt?
Geht um Abwechslung vom und möglichst großen Abstand zum manchmal gleichförmigen Alltag mit all seinen Herausforderungen? Oder reizt die Freude am Kennenlernen fremder Regionen, Menschen und Kulturen?
Wohin auch immer wir reisen: Uns selbst nehmen wir immer mit. Dem schwedischen Diplomaten und UNO-Generalsekretär Dag Hammarskjöld wird dieses Zitat zugeschrieben: Die weiteste Reise ist die zu sich selbst! Es bringt zum Ausdruck, dass die Auseinandersetzung mit der eigenen Persönlichkeit und den eigenen Werten anspruchsvoller und erkenntnisreicher sein kann als eine physische Reise.
Im Idealfall kann sich beides verbinden:
Wer mit offenen Augen und Herzen reist, macht neue Erfahrungen, die den eigenen Horizont erweitern und Einfluss auf unsere Vorurteile und Meinungen haben. Wir können Seiten an uns entdecken, die uns in der alltäglichen Hektik gar nicht so bewusst sind, und uns auf diese Weise neu und besser kennenlernen.
Und wer weiß? Vielleicht begegnen Sie nicht nur sich selbst ganz neu, sondern ganz unverhofft auch Gott? In der Schönheit der Schöpfung, in der Erfahrung von Liebe, Freundschaft oder Stille, in einem Moment, wo einfach alles passt?
Wir wünschen Ihnen einen erholsamen und frohen Sommer voller guter Begegnungen – mit sich selbst, mit Gott und netten Menschen!
Sr. Silvia-Johanna
