Trotz der wechselhaften Wetterprognose folgten zahlreiche Gäste aus der näheren und weiteren Nachbarschaft unserer Einladung zum Gottesdienst am Fest Kreuzerhöhung. Aufgrund der kühlen und feuchten Witterung konnte der Gottesdienst unter dem Thema „Das Kreuz mit dem Kreuz“ leider nicht wie geplant unter freiem Himmel stattfinden. So wurden unsere Pläne vom Wetter „durchkreuzt“ – eigentlich passend zum Gottesdienstthema.
Nach der Begrüßung durch unsere Provinzleiterin Sr. Maria-Elisabeth nahmen Sr. Imelda in ihrer Einführung und Pfr. Weidisch in seiner Predigt Bezug auf das schwere und doch heilsame Zeichen des Kreuzes. Jeder Mensch trage sein eigenes sichtbares oder unsichtbares Kreuz. Angesichts dieses Kreuzes nutze menschlich instinktives Verdrängen oder Weglaufen aber nicht. Das Kreuz bleibe. Am Beispiel Christi, der das Kreuz auch nicht angestrebt hat, sei eine Annäherung aus einer anderen Perspektive vielleicht möglich. Obwohl das Kreuz durch Christi Auferstehung zum Hoffnungszeichen geworden sei, bleibe es ein Kreuz.
Pfr. Weidisch ermutigte seine Zuhörer, Menschen zu sein, die da sind und helfen, wenn Mitmenschen Kreuz erfahren. Auf der anderen Seite wünschte er allen, in diesen Situationen solche Menschen an ihrer Seite zu haben, die durch ihr Dasein, ihre Hilfe und ihr Mitgehen Gott in dieser Welt sichtbar machen.
Thomas Wemhoff mit seiner Band aus St. Petronilla/Handorf, der bereits mehrfach unsere Open-Air-Gottesdienste musikalisch gestaltet hat, begeisterte erneut mit modernen Liedern und erfüllte unseren Kapellenraum mit ungewohnt fetzigem Sound.
Im Anschluss nutzten viele die Gelegenheit, bei Getränken und kleinen Häppchen noch etwas zusammen zu bleiben und miteinander ins Gespräch zu kommen.
Sr. Silvia-Johanna






